wir sind die Volksbank igenos e.V. von Cyberangriff betroffen.

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wir sind die Volksbank / igenos e.V.  intern. Was nach außen wie ein harmloser Umbau  einer Internetseite  aussieht und auch so  kommuniziert wird,  hat in Wirklichkeit  einen ganz anderen Hintergrund.  Wie genoleaks am Wochenende erfahren hat, wurden die Internetseiten wir-sind-die-volksbank.orgund igenos.de  durch  einen  schweren Cyberangriff komplett lahmgelegt.  Um den Server nicht zu gefährden  mussten die Seiten komplett abgeschaltet werden.  Die Sicherungskopien von mehr als 8 Monaten sind ebenfalls betroffen und weitgehend unbrauchbar.  Es wird einige Zeit dauern bis die mehr als 750 Verlinkungen von  Genossenschaftsweltund den Genonachrichten  sowie geno-bild  und coopgoumgeleitet bzw. gelöscht sind.  Das ist laut einem Statement von igenos e.V. besonders ärgerlich.  So entsteht leicht der Eindruck igenos  hätte seine Aktivitäten inzwischen eingestellt. Hinter  wir sind die Volksbank / igenos  verbirgt sich  ein bundesweit beliebtes kritisches Informationsportal für Genossenschaftsmitglieder.  Die Internetpräsenz des  Vereins  wurde über 3 Jahre aufgebaut und verfügte über ein gut akzeptiertes Diskussionsforum, in dem vor allem  die Rolle des Genossenschaftsmitglieds als Miteigentümers im Vordergrund stand.  Themenschwerpunkte waren zuletzt neben Bank,- Wohnungsbaugenossenschaften  auch Produktiv und Sozialgenossenschaften. Es ging häufig um einfache Fragestellungen für die sich  kein klassischer Genossenschaftsverband zuständig erklärte.  Was kann ein Mitglied unternehmen, wenn sein  Vorstand die Grundregeln der Rechtsform einer eG nicht einhält und der zuständige Prüfungsverband dieses rechtswidrige Verhalten auch noch unterstützt? Das  “Bermudadreieck der genossenschaftlichen Demokratie” – also wenn  Aufsichtsrat, Vertreterversammlung und Vorstand quasi  zum “Geschäftsmodell gehören” und gegen die Mitgliederinteressen arbeiten – ist weit verbreitet.

Laut igenos e.V. sind die Genossenschaftsbanken die „Cash Cow“ der Genossenschaftsverbände, deren Abschöpfungsstrategie von der BaFin, gemeint ist hier leider auch die Politik,  massiv unterstützt wird.  Das Geschäftskonzept stammt aus dem Jahr 1934 und ist durch ein Prüfungsmonopol und Zwangsmitgliedschaft abgesichert. Mangelhafte Transparenz und das sogenannte genossenschaftliche Führerprinzip haben ebenso dazu beigetragen die missbräuchliche Nutzung des Rechtsmantels der eingetragenen Genossenschaft durch genossenschaftlich organisierte Universalbanken zu fördern.  igenos  hat die Ergebnisse seiner Arbeitsgruppen und eine Vielzahl  von  Praxis Tipps  auf  dem  Portal veröffentlicht. Die Hitliste wurde angeführt von unterschiedlichen Fragen zum Thema Bankgebühren für Genossenschaftsmitglieder und die Diskussion um den Förderauftrag, der speziell für Bankgenossenschaften in der Bundestagsdrucksache V/3500 exakt vorgegeben wurde.  Bereits an dritter Stelle folgte das Thema der “Druckfusionen bei Genossenschaftsbanken. Ein kleiner Trost,  die wesentlichen Inhalt der durch den Cyberangriff betroffenen  Internetseiten  sind auch in Buchform verfügbar. igenos e.V ist Herausgeber von 3 Schriftenreihen, die  bei  UDG Publishing erschienen sind. Auch die Internetseite der U-D-G.de  Werbeagentur und Verlag e.G in Gründung wurde hart getroffen.  Auch hier wurden die Sicherungskopien angegriffen und zerstört. Die Auslieferung der igenos Bücherreihen  ist jedoch nicht gefährdet,  da UDG Publishing die Bücherproduktion und Vermarktung komplett ausgelagert hat und die Manuskripte auf einem anderen Server liegen.

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